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Mai 2026:

Bündnis "INVESTIEREN STATT KAPUTTSPAREN" plant Podiumsdiskussion 

Das Bündnis bleibt laut und plant eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus der Kommunalpolitik. 

Am 03. Juni um 17:00 Uhr stehen im MusikZentrum für eure Fragen bereit:

Belit Onay (Die Grünen, OB-Kandidatur), 

Axel von der Ohe (SPD, OB-Kandidatur), 

Peter Karst (CDU, OB-Kandidatur), 

Nele Pannewitz (Die Linke, Mitglied im Kreisvorstand)


April 2026:

Wahrung der Kunstfreiheit und Transparenz in Förderverfahren. E-Mail an BKM

Nachstehende E-Mail hat die VereinteKultur an den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien verschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
als Interessenvertretung von Kunst- und Kulturschaffenden wenden wir uns – die Vereinte Kultur Hannover – mit großer Besorgnis an Sie im Zusammenhang mit den jüngsten Entwicklungen rund um den Deutschen Buchhandlungspreis.
 
Die öffentliche Berichterstattung über den Ausschluss mehrerer Buchhandlungen aufgrund von Einschätzungen des Verfassungsschutzes aus dem Preisverfahren hat in der Kulturszene erhebliche Irritationen ausgelöst. Die betroffenen Häuser sehen sich in ihrer durch das Grundgesetz garantierten Kunstfreiheit eingeschränkt. Diese Einschätzung teilen wir, da hier der Eindruck entsteht, dass staatliche Sicherheitsbehörden mittelbar Einfluss auf kulturpolitische Entscheidungen nehmen.
 
Darüber hinaus sorgt insbesondere die Frage für Verunsicherung, ob und in welchem Umfang Projekte und Akteur*innen, die durch das BKM gefördert werden, einer Prüfung durch den Verfassungsschutz unterzogen oder entsprechende Informationen weitergegeben wurden. Sollte sich dies bestätigen, würde dies aus unserer Sicht einen erheblichen Vertrauensbruch gegenüber der Freien Kulturszene darstellen. Es erreichte uns bereits vermehrt die Frage, wie es Einrichtungen möglich ist, herauszufinden, ob sie selbst betroffen sein könnten. Wir bitten hierzu um Aufklärung zu möglichen Vorgehensweisen.  
 
Kunst- und Kulturarbeit lebt von Offenheit, Kritikfähigkeit und gesellschaftlicher Reflexion. Gerade in einer pluralistischen Demokratie ist es essenziell, dass auch unbequeme, kritische oder politisch einzuordnende Positionen ihren Raum haben – solange sie sich im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen. Eine pauschale oder intransparente sicherheitsbehördliche Bewertung kultureller Akteur*innen birgt die Gefahr, diese notwendige Vielfalt einzuschränken.
 
Zugleich möchten wir hervorheben, wie zentral Ihre Förderprogramme sowie insbesondere die in den letzten Jahren verstärkt vorangetriebene Öffnung dieser für die Freie Szene sind – nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund vielfach fehlender Mittel auf kommunaler Ebene. Die aktuellen Vorgänge stellen vor diesem Hintergrund ein einschneidendes Ereignis dar, das eine erst in jüngerer Zeit gewachsene Zusammenarbeit erheblich belasten kann.
 
Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie um eine klare Stellungnahme zu folgenden Punkten:
  • In welchen Fällen und auf welcher rechtlichen Grundlage wurden im Kontext von Förderprogrammen Informationen an den Verfassungsschutz übermittelt oder von diesem eingeholt?
  • Wie können Kultureinrichtungen und -akteur*innen in Erfahrung bringen, ob sie selbst von einer solchen Informationsweitergabe betroffen sind?
  • Welche Kriterien liegen einer möglichen Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden zugrunde?
  • Wie stellen Sie sicher, dass die im Grundgesetz verankerte Kunstfreiheit auch im Rahmen Ihrer Förderpraxis uneingeschränkt gewahrt bleibt?
  • Wir bitten Sie um Auskunft darüber, welche Akteur*innen und Projekte aus Hannover aktuell durch das BKM gefördert werden sowie welche sich in der letzten Förderrunde beworben haben, jedoch keine Förderung erhalten haben.
  • Welche Maßnahmen planen Sie, um verloren gegangenes Vertrauen in der Kulturszene wiederherzustellen?
 
Wir möchten ausdrücklich betonen, dass auch für uns außer Frage steht, dass sich Kulturakteur*innen auf dem Boden des Grundgesetzes bewegen müssen. Gleichzeitig sehen wir es als staatliche Aufgabe, die Freiheit von Kunst und Kultur aktiv zu schützen und nicht durch intransparente Verfahren oder pauschale Verdachtsmomente zu gefährden!
 
Wir danken Ihnen für eine zeitnahe Klärung und stehen für einen Dialog gerne zur Verfügung.
 
Mit freundlichen Grüßen
Der Sprecher*innenrat der Vereinten Kultur Hannover
 

Achtung: Die Nachricht darf ausdrücklich vervielfältigt und ebenfalls an die Poststelle des BKM geschickt werden unter: poststelle@bkm.bund.de.


März 2026:

Sprecherinnen der VereintenKultur sind Teil des Fachtags "ZUSAMMENHALT DELUXE" des Landesverbands Soziokultur am 18. März

Justin Laura Hahn (Kulturzentrum Pavillon) und Ingrid Wagemann leiten Werksätten auf dem Fachtag "ZUSAMMENHALT DELUXE. Gestärkt ins Kommunalwahljahr" vom Landesverband Soziokultur Niedersachsen in Kooperation mit der Spielfeld Gesellschaft der Niedersächsischen Lotto Sport Stiftung. 

Eingeladen zum Fachtag sind Akteur*innen aus (Sozio-)Kultur und der Zivilgesellschaft. Gemeinsam soll ausgelotet werden, wie Zusammenarbeit funktionieren kann, welche Themen wie gesetzt werden sollten und wie gute Lobbyarbeit gelingt. In praxisnahen Werkstätten werden Erfahrungen geteilt, Herausforderungen offen benannt und gemeinsam tragfähige Handlungsansätze entwickelt.

Hier geht es zur Anmeldung! 


Februar 2026:

Achtung: Antragsfrist für Institutionelle Förderung und Projektförderung der LHH bereits 13. März

Zur Information: Die Antragsfrist für institutionelle Förderung und Projektförderung nach Zuwendungsverzeichnis im Fachbereich Kultur der Landeshauptstadt Hannover ist in diesem Jahr bereits der 13. März 2026! Bedingt durch den Zeitplan zur Aufstellung des Doppelhaushaltes 2027/2028 der LHH sind Zuwendungsanträge für die Jahre 2027/2028 über das städtische Zuwendungsportal bereits bis zum 13. März 2026 (nicht wie üblich bis zum 31. März) einzureichen.


Januar 2026:

Offener Brief der VereintenKultur an die Politik und Verwaltung der LHH

Der Sprecher*innenrat dankt der Stadtpolitik und -verwaltung Hannovers für die bisherige Unterstützung, thematisiert Unsicherheiten, warnt vor existenziellen Bedrohungen der Freien Szene und fordert Transparenz, Dialog sowie eine zukunftsorientierte Kulturpolitik. Der nachstehende Brief kann hier als PDF heruntergeladen werden.


Dezember 2025:

Neuer Arbeitskreis „Wahlkampf“

Im kommenden September stehen wichtige kommunalpolitische Entscheidungen an: Neben den Kommunalwahlen wird auch die Oberbürgermeister*inwahl stattfinden. Zudem ist eine Neubesetzung des Kulturdezernentinpostens zu erwarten und ein neuer Doppelhaushalt soll beschlossen werden.

Um diese für uns zentrale Phase gut vorzubereiten, haben wir einen neuen Arbeitskreis ins Leben gerufen. Dieser soll sich mit unseren Anliegen in der Wahlkampfzeit befassen, Chancen und Herausforderungen analysieren sowie konkrete Aktionen entwickeln. 


September 2025: